Ein Konzept, wo es nur Gewinner gibt!

„Die Not frisst sich nach oben“ titelt der „SPIEGEL“ in seiner 27. Ausgabe völlig zu Recht! Die Kosten für Deckung der Grundbedürfnisse werden seit Jahren immer höher in unserer Gesellschaft. Schon längst spüren das nicht nur die Bezieher kleiner Einkommen, sondern nun vermehrt auch die Bezieher mittlerer Einkommen. Immer mehr Menschen können sich immer weniger leisten – ein Trend, der zum Umdenken ruft. Genau hier setzt die Arbeit des Deutschen Verbands „Job & Wohnen“ e.V. an, der mit seinem Wirken Konzepte erarbeitet, die die Welt der Arbeit und die des Wohnens wieder in eine Harmonie bringen. Darüberhinaus bemüht sich der DVJW gerade im Bereich der Daseinsvorsorge dort Konzepte und Lösungen anzubieten, wo der Bedarf (man kann auch durchaus von der Not sprechen) in unserer Gesellschaft am größten ist. Hierzu zählt ohne Frage der Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum in einer qualitativ hochwertige, lebens- und liebenswürdigen Form. Fachkräftemangel und Mangel an bezahlbarer Wohnraum gehören beide zu den größten Herausforderungen für unsere Stadt. Mit der Gründung einer ersten Mitarbeiterwohnungsbaugenossenschaft hat eine Gruppe von Berliner Mittelständlern damit begonnen, ein erstes Wohnquartier für dringend gesuchte Fachkräfte zu planen, um im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter nicht nur einen interessanten Job, sondern dazu auch eine bezahlbare Wohnung anbieten zu können. Nur so wird es tatsächlich auch noch gelingen können, Menschen mit einem geringen oder auch mit einem mittleren Einkommen für einen Job in Berlin gewinnen zu können. Mit einem Pilotprojekt „Havelschanze“ in Berlin – Spandau entsteht ein erstes Vorzeigeprojekt, mit dem über 110 Wohnungen auf einem vom Land Berlin eigens hierfür zur Verfügung gestellten Baugrundstück in Kürze entstehen werden, einem Ort des Miteinander, mit einer KiTa (100 Plätze), einem Gemeinschaftskaffee, einem Waschhaus, einer Nachbarschaftswerkstatt sowie einem Co Working Bereich für das mobile Arbeiten. Es wird eine moderne Ladeinfrastruktur für e bikes und e cars geben und einen KfW 40 EE Energieeffizienzstandard (Energiekonzept mit Wärmepumpen und Photovoltaik) Baubeginn soll Oktober 2022 sein und die Fertigstellung des gesamten Quartiers wünscht man sich bis Ende 2023. Der Baukostenbeitrag eines Genossenschaftsmitglieds beschränkt sich auf ca. 675 EUR pro Quadratmeter Wohnfläche und die Mieten werden – bei Vorliegen eines WBS – 6,50 EUR/ kalt (ideal auch für AZuBi Wohngemeinschaften) bzw. für die freifinanzierten Wohnungen zwischen 8,50 und 12,50 EUR liegen, also deutlich unter den Preisen, die im Markt verlangt werden. Es sind im Übrigen bei diesem Projekt noch Wohnungen für Mitarbeiter zu haben.

Ein Konzept, wo es nur Gewinner gibt!

Peter Diedrich

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